Rhythm 'n' Blues

Fats Domino
Rhythm n' Blues ist das, was es heute ist, nachdem es seine Anfänge bereits in den frühen 1940er Jahren hatte. Es war am Anfang eine Kombination aus Blues, Rock, Soul und Gospel. Sowie in den 40er Jahren genauso wie heute auch noch, wird der Rhythm n' Blues mit den Afro-Amerikanern in Verbindung gebracht. Diese Art von Musik wurde in New York geboren und Louis Jordan ist einer der ersten ganz großen Rhythm n' Blues Artisten.

Der Ausdruck des Rhythm n' Blues wurde bereits in den 1940ern weit verbreitet. Davor wurde er als 'Race Musik' bezeichnet. Da der Name jedoch recht offensiv klingt, wurde er bald mit dem neuen ersetzt, was viele als sehr willkommen hießen. Als in den späteren 80er Jahren die Musik eine wesentliche Veränderung erlebte nannten die Leute es ganz einfach nur noch 'R&B. Es war wesentlich leichter und kürzer auszusprechen.

Die meisten Künstler der ersten Jahre waren Afro-Amerikaner und die am meisten bekannten sind beispielsweise Louis Jordan, Jimmy Witherspoon, Johnny Otis, Little Richard, James Brown, Fats Domino und Sam Cooke. Der Rhythm n' Blues hat aber auch hervorragende weiße Musiker, die ihn bestens vertreten haben. Georgia Lewis, The Righteous Brothers, Jerry Lee Louis sind frühere Vertreter dieser Musikrichtung. Mehr in die heutige Zeit gehören Interpreten wie The Bee Gees. Den Rhythm n' Blues, der von den Weißen interpretiert wurde, nannte man meistens 'Blue Eyed Soul'.

Mariah Carey
Die Rhythm n' Blues Musik ist heute noch genauso aktuell wie damals. Mariah Carey, Rhihanna und Beyoncé sind beispielsweise sehr erfolgreiche Sängerinnen dieses Genres. In den vielen Jahren hat er sich erheblich verändert, doch wenn man genau hinhört, merkt man sofort seinen einzigartigen Sound, den der Rhythm n' Blues eigentlich nie verloren hat.