Deep Funk

Deep Funk sehen die einen als Funk Music, andere sehen den Genre als Soul Music an. Es ist ein Music Genre das nicht leicht in eine Schublade einzuordnen ist, aber man kann es als dichteren, weniger verwässerten Mainstream Funk bezeichnen. Dazu ist er roher, schwerer als Soul.

Deep Soul lullt den Zuhörer mit einem tieferem, peppigerem Funk Sound und der Soul Music aus der USA aus den 60er und 70er Jahren ein. Es ist hauptsächlich durch Keb Darge, dass der Deep Funk zu einem gebräuchlichen Ausdruck wurde. Keb wuchs in Nord-Schottland auf und startete seine Karriere als Tänzer Mitte der 70er Jahre. Er war leidenschaftlicher Sammler von Soul Music, die er meist auf seinen zahlreichen USA-Besuchen kaufte. Er nannte die Music Junk Music. Dabei lernte er Mark Cotgrove kennen, der wie er ein Funk Sammler war. Sie veranstalteten im Club Ormones in London 1993 die erste Funk-Only-Nacht. Keb hat mehrere Compilations von klassischem Deep Funk herausgegeben, eines seiner Alben hieß 'Funk Spektrum'. Er ist bei weitem der beste Deep Funk Kenner aus den 60er/70er Jahren. Heute lebt der Deep Funk noch mit Gruppen wie The Sound Stylistics aus London - eine elf-köpfige Band, die erst kürzlich eine 17-Stück-CD namens 'Play Deep Funk' herausgegeben hat.

Aus Australien kommt die Band The Bamboo, die Deep Funk und Super-heavy Soul anbieten. Sie spielen seit 2001 und nur 6 Jahre später - 2007 - erschien die hochgelobte 'Rawville'. Außerdem sind auch noch die Whitefield Brothers, Brenzton Brotherhood, Big Boss Man und die Impellers hervorragende Vertreter dieser Musikrichtung.