Geschichte des Souls

Amy Winehouse, Rolling Stones
Soul wurde eigentlich eher zufällig bekannt. In den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts kam der 'Doo Woo' ganz groß raus und Gospels hatten eine große Popularität unter den Afro-Amerikanern. Diese zwei Stilrichtungen entwickelten sich zum Soul. Er gefiel Weißen genauso wie Schwarzen und spielte eine große Rolle in der Sekretion. Viele Weiße, die eher engstirnig und mit vielen Vorurteilen bedacht waren, fingen an, ihre Meinung zu ändern und die Schwarzen aus einer anderen Sicht zu sehen. Zwei verschiedene Kulturen begannen, sich zu nähern, mehr Verständnis gegenseitig aufzubringen und Respekt zu finden - und da hatte die Musik einen erheblichen Einfluss.

Einige der ersten Soulsänger waren Ray Charles, Sam Cooke und James Brown. Ray Charles, der blind geboren wurde, wurde zum Publikumsliebling durch Songs wie „Hit the Road, Jack“ und „Giorgia o­n My Mind“. Sam Cooke startete mit Gospel in den 50er Jahren und wurde später mit Hits wie "Twistin' the Night Away" und "Another Saturday Night" bekannt. James Brown war der erste, der Soul-Musik in die Öffentlichkeit brachte und machte sich einen großen Namen mit Songs wie "Papa's Got a Brand New Bag" und "Cold Sweat".

George Michael
Auch wenn der Soul sich heute nicht mehr ganz so anhört wie in seinen Anfängen, so ist er doch in den meisten modernen Musikrichtungen als Basis implementiert. Künstler wie Whitney Houston, Anita Baker und Aretha Franklin haben viel dazu beigetragen, dass Soul weiterhin populär blieb. Auch ist der Soul heute nicht mehr ausschließlich mit den Afro-Amerikanern verbunden, denn es gibt auch zahlreiche Weiße, die die Musik bestens interpretieren. Beispielsweise Taylor Hicks, George Michael und auch Amy Winehouse, die modernen Soul in die Hit-Charts bringen.