James Brown

James Brown
Er wurde oft als der Urvater des Souls bezeichnet. Und so beeinflusste er in Laufe seiner Karriere fast ein halbes Jahrhundert lang all die Newcomer Musiker. Wo wäre der Funk heute, wenn er nicht durch James Brown geboren wäre? Gäbe es ihn überhaupt ohne seine ganze Pionierarbeit?

Wahrscheinlich gäbe es ihn, aber er wäre bei weitem nicht so bekannt und weiterverbreitet. Der Name James Brown ist das Synonym für Funk Musik, aber davor hat er, wie die meisten Musiker, viele andere Dinge getan, bevor er in der Musikbranche startete. Er wurde 1933 in South Carolina geboren und wuchs in Augusta, Giorgia, auf. Er hat als Kind in einem Bordell gelebt, war mit 16 Jahren kurzzeitig im Gefängnis wegen Waffenbesitz und seine Vorfahren waren ein Kulturmix aus Afro-Amerikanern, Asiaten und Apachen.

Die Zeit im Gefängnis war jedoch keine verlorene Zeit. Seine Ader für die Musik wurde schon in jungen Jahren deutlich und er war schon früh ein talentierter Entertainer. Und es begann hier in der Jugendvollzugsanstalt in Taccoa, Giorgia, wo James Bobby Byrd traf, der später ein enger Freund und kontinuierlicher Mitarbeiter verschiedener Musikprojekte wurde.

Nach dem er aus der Haftanstalt entlassen war, versuchte er es erst als Boxer, dann als Baseball Pitcher. Nach einer Verletzung fand er in der Musik endlich seine Erfüllung, etwas, wofür er anerkannt werden und was er sein ganzes Leben machen konnte. So startete er eine Karriere direkt mit der Byrd Familie und stieg 1955 bei der Gruppe The Gospel Starlighters von Sarah Byrd ein. Danach wechselte er in die Bobby's Gruppe The Avons, die später ihren Namen in The Famous Flames änderte und ein paar Hits landete.

In den 1960er Jahren hatte James Brown dann schon mehr Glück und machte sich einen Namen mit Songs wie "Papa's Got a Brand New Bag" und "I Got You (I Feel Good)", die dann den Weg zu seiner einmaligen Karriere bahnten.